Kongress des freien Handwerks

Gerade noch verhindert: der Sprung eines Gesellen in den Fischbrunnen.

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Der vom Berufsverband der unabhängigen Handwerkerinnen und Handwerker (BUH e.V.) geplante Gesellensprung zum Auftakt des zweitägigen Kongresses im Münchner EineWeltHaus fiel ins Wasser. Dabei hätte eine Taufe im Fischbrunnen durchaus auf dem Programm gestanden. BUH-Vorstand Jonas Kuckuk erklärt dazu: „Die vorgesehene Taufe von Gesellen, die sich um das unabhängige Handwerk verdient gemacht haben, wurde uns leider vom Kreisverwaltungsreferat untersagt.“ Allerdings so kurzfristig, dass man am Fischbrunnen habe Ordnungskräfte abstellen müssen, um anreisende Gesellen vom Bad abzuhalten, die diese Nachricht nicht mehr erreicht hatte.

„Wir lassen uns davon aber nicht beirren und werden unseren Kongress fortsetzen.“ Zum Abschluss des Kongress mit Workshops, Vorträgen und Diskussionen gibt es im EineWeltHaus in der Schwanthalerstr. 80 eine zweiteilige Diskussionsrunde. Um 17.30 beginnt Dr. Thomas Gambke, MdB und dort im Finanzausschuss für das Bündnis 90/Die Grünen. Ihm folgt um 19 Uhr der Unternehmensanalyst und MdB Klaus Breil (FDP). DIE LINKE wird vom Mitarbeiter der Linksfraktion, Uwe Hiksch, vertreten. Thema: „Chancen künftiger Berufsfreiheit im deutschen Handwerk“.

Der BUH e.V. setzt sich für Gewerbefreiheit im Handwerk ein und möchte für einheimische Handwerker die gleichen Möglichkeiten zur Existenzgründung schaffen, wie für die Kollegen aus anderen EU-Mitgliedsstaaten.

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