Freiheit. Würde. Solidarität.

Gesine Lötzsch kennzeichnet die Sparprogramm für Griechenland als Versuch der neoliberalen Kräfte, erstmals ein ganzes Land zu unterdrücken und zu knebeln. DIE LINKE sei solidarisch mit dem griechischen Volk, wie auch mit der Occupy Bewegung. Für DIE LINKE sei der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte. Eine Partei die nicht feministisch ist, sei nicht links.

Nicht DIE LINKE stünde mit ihrem Programm im Abseits, sondern diejenigen, die mit einer Vermögenssteuer wieder integriert werden sollen. DIE LINKE wolle ihr öffentliches Eigentum zurück. Die öffentliche Daseinsvorsorge dürfe nicht länger Stoff für Renditeträume sein.

Sie kritisiert die täglichen Börsenberichte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, obwohl nicht mal 5 % der Bevölkerung Aktien besitzen, noch seien die DAX-Unternehmen von besonderer Bedeutung. Sie wünsche sich stattdessen täglich Berichte über Genossenschaften und andere Formen des wirtschaftens.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Beratungen zum Parteiprogramm merkte sie an, dass die Empörung über andere Genossen nie so groß sein sollte, wie die Empörung über die sozialen Verhältnisse in der Gesellschaft. Für Lötzsch ist „Occupy everwhere“ das politische Gebot der Stunde.

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